Unter der Sonne der Toskana

Wenn sich ein berühmter Schauspieler, Oscar-Gewinner Colin Firth und die Gründerin von ECO Age, Livia Firth entschließen, ein kleines, unbekanntes Flüchtlingsprojekt in der Toskana zu unterstützen, muss etwas dahinter stecken. Letzten Dezember besuchte das berühmte Paar das Crune Lab, ein Mittelding aus Anlaufstelle, Netzwerk und Nähwerkstatt für Migranten und Flüchtlinge. Als sie wieder gingen, hatten sie Taschen voller handgearbeiteten Stoff-Kreationen eingekauft.

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Im Palazzo: Das neue Museum Casamonti in Florenz

Als Ende des 19. Jahrhunderts der Eiffelturm in Paris errichtet wurde, wurde so mancher Aufschrei hörbar: Man konnte allerlei harte Worte hören oder lesen: „nutzlos und abscheulich“ „Fabrik-Schornstein“, eine „tragische Straßenlaterne“ oder ein „unansehnliches Riesen-Skelett.

Nun, im frühen 16. Jahrhundert gab es ähnlich kritische Reaktionen auch in Florenz, als der Palazzo Bartolini Salimbeni gebaut wurde. Der Bau im Stil der Römischen Hoch-Renaissance wurde dermaßen in der Luft zerrissen, dass sein Architekt, Baccio d’Agnolo, über seiner Haustür eine Inschrift anbringen ließ: CARPERE PROMPTIUS QUAM IMITARI. (Kritisieren ist leichter als Nachmachen.)

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Venedigs kleiner Palast der Kunst

Der Luxus, Italien zu lieben… so endet die Italian Hour von Henry James, eine Sammlung von Essays, die er vor mehr als einem Jahrhundert über seine Reisen im bel paese verfasst hatte. Ich habe es kürzlich mit großem Interesse gelesen.

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Kunst und Menschenliebe in Assisi

Im vergangenen Monat, an einem Dienstag, setzte ich mich frühmorgens ins Auto und fuhr in die mittelalterliche Stadt Assisi, im Herzen der Provinz Umbrien.

Ich war zum Mittagessen mit meiner guten Freundin Rebecca Winke verabredet. Sie ist Schriftstellerin und hatte unser Instagram-Treffen in Venedig begleitet.
Sie lebt in einer entzückenden Wohnung im historischen Zentrum Assisis.

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Pistoia – diese Stadt lohnt jeden Umweg

Immer, wenn ich zwischen Florenz und Lucca unterwegs bin ( geschätzte hundert Mal bisher ) komme ich durch das bezaubernde mittelalterliche Städtchen Pistoia. Man kennt es in ganz Europa wegen seiner zahlreichen, gut angelegten Baumschulen. Jedes Mal nehme ich mir vor, das nächste Mal ganz bestimmt anzuhalten und ein oder zwei Baumschulen zu besuchen.

Dieses Vorhaben habe ich inzwischen schon fast in die Tat umgesetzt. Fast. Denn vor ein paar Wochen hielt ich tatsächlich in Pistoia, wegen Molly.

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Die Hauptstadt Italiens liegt so nah…

Die gute Nachricht: Alle Wege führen nach Rom. Und die bessere: Einige davon bringen Sie am selben Tag wieder zurück an Ihren Ausgangspunkt.

Ich konnte es vergangenen Sommer einige Male ausprobieren: nach einem morgendlichen Bad im Thyrrenischen Meer bestieg ich den Zug, verbrachte einen Tag mit Geschäftlichem und Vergnüglichem in Rom und war rechtzeitig zum Sonnenuntergang wieder am Mittelmeer.

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Ein elektrisierender Ausflug im Chianti.

Kurz, nachdem ich begonnen hatte, in Italiens ältestem Weingut zu arbeiten – das war in meinen ersten Jahren im bel paese – träumte ich davor, die idyllische Landschaft per Fahrrad zu durchqueren. Es gab da diese alten Liefer-Fahrräder im Weingut, alle ein bisschen schäbig und rostig…

Ich gebe zu, dass ich das Vorhaben bald wieder aufgab. Natürlich gibt es nichts besseres, als einen Landstrich zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erforschen. Doch Chianti ist ein Land voller Hügel. Es geht rauf und runter und wieder rauf.
Deshalb gibt es auch historisches Radrennen, Eroica, das an die Zeiten erinnert, als heldenhafte Sportler die holprigen Feldwege mit robusten Drahteseln bezwangen.

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Sie sind einfach überall.

– Schau mal, Mami, da ist gerade eine Moskito-Sagra! Können wir da hingehen, bittteee??

Es war vor ungefähr 2 Jahren, wir fuhren gemütlich über kleine Landstraßen durch die Provinz Ferrara, auf dem Weg zu unserer geliebten Toskana.
Zu dieser Zeit war unsere Tochter bereits eine große Sagra-Liebhaberin und versierte Sagra-Entdeckerin. Wir bogen gerade um eine Haarnadel-Kurve, als sie das bunte Poster entdeckte, das die fiesta mondiale della zanzara ankündigte, das internationale Moskito-Festival.

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Die Perle der toskanischen Inselwelt

Noch vor Jahren war für mich und meine Familie die Insel von Giglio einer unserer beliebtesten Tagesausflüge, immer, wenn wir uns gerade in der Maremma aufhielten.
Doch nach dem verheerenden Schiffsunglück der Costa Concordia – das sich vor Porto Giglio, dem kleinen Hafen der Insel ereignete – mieden wir lange Zeit diese Perle der toskanischen Inselwelt.
Die Fähren von Porto Santo Stefano brachten wahre Horden neugieriger Touristen in die Nähe des Wracks und in der Hochsaison war die ganze Insel völlig überlaufen.

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Traumurlaub am Trasimeno See

An diesem Ausblick konnte ich mich nie satt sehen. Während des Tages sind die Fluten des majestätischen Sees meist friedlich und türkisblau, und in der Ferne erhebt sich die Isola Maggiore, die Insel, auf der Franz von Assisi 40 Tage in klösterlicher Einsamkeit verbrachte, zu Beginn des 13. Jahrhunderts.

Wenn ich die Trust&Travel Landgüter in Umbrien besuche, lege ich immer einen Zwischenstopp ein. Ich verlasse die Autobahn und mache eine Pause in Passignano, einem Städtchen am Ufer des Trasimenischen Sees. Seit wir auch das durch George Lucas restaurierte luxuriöse Anwesen dort betreuen, werden die Pausen allerdings immer länger.

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