Der „außergewöhnliche“ Palio von Siena

Wollten Sie immer schon mal zum berühmten Palio nach Siena? Und haben Sie es nie geschafft, weil sie den überfüllten Straßen und der schrecklichen Sommerhitze aus dem Weg gehen wollten?

Nun bekommen die Chance Ihres Lebens: Diesen Herbst findet ein Palio Straordinario statt, eine der seltenen Sonder-Ausgaben des weltberühmten Pferderennens. Geritten wird es am Samstag, den 20. Oktober 2018, um an das Ende des 1. Weltkriegs zu erinnern.

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Pontremoli entdecken via Mund-Propaganda

Können Sie sich noch an die Zeiten erinnern, als es noch keinen Trip Advisor gab? Als man noch von richtigen Menschen und nicht von Apps und Algorithmen ins Vertrauen gezogen wurde? In verschwörerischen Tonfall, mit leiser Stimme wurden von köstlichen kleinen Restaurants, menschenleeren Nebenstraßen oder unentdeckten, malerischen Orten erzählt.

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Ein herbstliches Bad im Mittelmeer

Sie sind einfach überall – die Monoblocs. Diese stapelbaren Plastik-Stühle, meist in Weiß, haben sich in den letzten 20 Jahren wie ein Pilzgeflecht über die ganze Welt verteilt. Vor allem findet man sie in der Nähe von Stränden und Küstenstreifen.

Ihre Zahl ist schwindelerregend: eine Milliarde Monoblocs wurden bisher alleine in Europa verkauft. Ein italienischer Hersteller alleine, so wurde mir berichtet, wirft Jahr für Jahr 10 Millionen Stück auf den Markt.
Damit will ich nur andeuten, wie schwierig es ist, in ganz Italien einen Badeort zu finden, an dem einem der Anblick dieser hässlichen, unansehnlichen Stühle erspart bleibt.

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Eine Perle unter den Märkten Italiens

Schon immer habe ich es genossen, über Märkte zu gehen, egal ob unter freiem Himmel oder in einer Halle.

In Giulia Scarpaleggias prachtvollem Kochbuch, From the Markets of Tuscany, wurde der Markt von Livorno in den höchsten Tönen gelobt. Er gilt unbestritten als der quirligste, bunteste Markt Italiens. Höchste Zeit also für einen Besuch!

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Italien, wie in den guten alten Zeiten

„Ich liebe es, wie du deine neue Bar eingerichtet hast, Francesco. Kein Wunder, dass die Leute nur so hereinschneien…

– Danke für das Kompliment, Katharina. Ich habe Glück gehabt.

– Ich weiß nicht, ob das Glück ist, Francesco – irgend etwas hast du richtig gemacht. Wann hast Du nochmal die Bar eröffnet?

-Ungefähr vor einem Jahr. Come vola il tempo.

– Wem sagst Du das!“

Es war vergangen Mai. Ich hatte in dem kleinen Dorf Madonna a Brolio Halt gemacht, um meinen alten Freund Francesco Ricasoli zu besuchen – über sein berühmtes Weingut, rund um das Castello Brolio gelegen, hatte ich vor Jahren schon einen Blog geschrieben. Wir saßen in Francescos neuer Snack-Bar, der Agribar,  und plauderten bei einem Kaffee. Sie erinnerte mich an meine erste Zeit in Italien, mit ihrem Vintage-Resopal-Möbeln und einem zauberhaften alten Kicker-Spiel.

Ich gestand Francesco, wie sehr ich solche authentische Plätze liebte, die von Einheimischen und Touristen gleichermaßen gern frequentiert werden. Bei dieser Gelegenheit erzählte er mir gleich von einer neuen forno, einer traditionellen Bäckerei, die gerade in Volpaia eröffnet wurde. Das mittelalterliche Dorf gehört zur Gemeinde Radda, im Herzen der Toskana.

Ich konnte der Versuchung nicht widerstehen und fuhr ein paar Tage später nach Volpaia. Dort genoss ich nicht nur ein köstliches, warmes Stück Focaccia, frisch aus dem Backofen, sondern auch den beeindruckenden Ausblick über die Hügel der Region des Chianti Classico.

Il tempo vola… e la vita è dolce !

Katharina's Italy

Vetulonia: Ein Aperitiv in vor-römischem Ambiente

Bevor ich ins bel paese zog, hatte ich kaum etwas von den Etruskern gehört, einer reichen, bemerkenswerte Zivilisation, die im antiken Italien ihre Blütezeit hatte. Doch schließlich wurden sie von den Römern erobert und gingen in deren Kultur auf.

Die Römer nannten sie „Tusci“, woraus schließlich das Wort „Toskana“ entstand. Sie kopierten auch viele ihrer Erfindungen, zum Beispiel in der Landwirtschaft und im Straßenbau. Weiterlesen

Sizilien – die barocke Schönheit

Der große David Henry Lawrence, schwelgend in Erinnerungen an Sizilien, schrieb einmal: „Jeder, der das Land einmal kennengelernt hat, wird nie wieder frei sein von Sehnsucht…“

Sizilien – man nennt es auch „Gottes Küche“ – war für mich bis vor kurzem ein fernes, rätselhaftes Paradies. Doch schließlich, im letzten Jahr, bekam Trust & Travel ein Fleckchen dieser Trauminsel angeboten, und so hatte ich gute Gründe, mich mit damit anzufreunden.

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Unter der Sonne der Toskana

Wenn sich ein berühmter Schauspieler, Oscar-Gewinner Colin Firth und die Gründerin von ECO Age, Livia Firth entschließen, ein kleines, unbekanntes Flüchtlingsprojekt in der Toskana zu unterstützen, muss etwas dahinter stecken. Letzten Dezember besuchte das berühmte Paar das Crune Lab, ein Mittelding aus Anlaufstelle, Netzwerk und Nähwerkstatt für Migranten und Flüchtlinge. Als sie wieder gingen, hatten sie Taschen voller handgearbeiteten Stoff-Kreationen eingekauft.

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Venedigs kleiner Palast der Kunst

Der Luxus, Italien zu lieben… so endet die Italian Hour von Henry James, eine Sammlung von Essays, die er vor mehr als einem Jahrhundert über seine Reisen im bel paese verfasst hatte. Ich habe es kürzlich mit großem Interesse gelesen.

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Kunst und Menschenliebe in Assisi

Im vergangenen Monat, an einem Dienstag, setzte ich mich frühmorgens ins Auto und fuhr in die mittelalterliche Stadt Assisi, im Herzen der Provinz Umbrien.

Ich war zum Mittagessen mit meiner guten Freundin Rebecca Winke verabredet. Sie ist Schriftstellerin und hatte unser Instagram-Treffen in Venedig begleitet.
Sie lebt in einer entzückenden Wohnung im historischen Zentrum Assisis.

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