Ein elektrisierender Ausflug im Chianti.

Kurz, nachdem ich begonnen hatte, in Italiens ältestem Weingut zu arbeiten – das war in meinen ersten Jahren im bel paese – träumte ich davor, die idyllische Landschaft per Fahrrad zu durchqueren. Es gab da diese alten Liefer-Fahrräder im Weingut, alle ein bisschen schäbig und rostig…

Ich gebe zu, dass ich das Vorhaben bald wieder aufgab. Natürlich gibt es nichts besseres, als einen Landstrich zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erforschen. Doch Chianti ist ein Land voller Hügel. Es geht rauf und runter und wieder rauf.
Deshalb gibt es auch historisches Radrennen, Eroica, das an die Zeiten erinnert, als heldenhafte Sportler die holprigen Feldwege mit robusten Drahteseln bezwangen.

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Sie sind einfach überall.

– Schau mal, Mami, da ist gerade eine Moskito-Sagra! Können wir da hingehen, bittteee??

Es war vor ungefähr 2 Jahren, wir fuhren gemütlich über kleine Landstraßen durch die Provinz Ferrara, auf dem Weg zu unserer geliebten Toskana.
Zu dieser Zeit war unsere Tochter bereits eine große Sagra-Liebhaberin und versierte Sagra-Entdeckerin. Wir bogen gerade um eine Haarnadel-Kurve, als sie das bunte Poster entdeckte, das die fiesta mondiale della zanzara ankündigte, das internationale Moskito-Festival.

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Die Perle der toskanischen Inselwelt

Noch vor Jahren war für mich und meine Familie die Insel von Giglio einer unserer beliebtesten Tagesausflüge, immer, wenn wir uns gerade in der Maremma aufhielten.
Doch nach dem verheerenden Schiffsunglück der Costa Concordia – das sich vor Porto Giglio, dem kleinen Hafen der Insel ereignete – mieden wir lange Zeit diese Perle der toskanischen Inselwelt.
Die Fähren von Porto Santo Stefano brachten wahre Horden neugieriger Touristen in die Nähe des Wracks und in der Hochsaison war die ganze Insel völlig überlaufen.

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Traumurlaub am Trasimeno See

An diesem Ausblick konnte ich mich nie satt sehen. Während des Tages sind die Fluten des majestätischen Sees meist friedlich und türkisblau, und in der Ferne erhebt sich die Isola Maggiore, die Insel, auf der Franz von Assisi 40 Tage in klösterlicher Einsamkeit verbrachte, zu Beginn des 13. Jahrhunderts.

Wenn ich die Trust&Travel Landgüter in Umbrien besuche, lege ich immer einen Zwischenstopp ein. Ich verlasse die Autobahn und mache eine Pause in Passignano, einem Städtchen am Ufer des Trasimenischen Sees. Seit wir auch das durch George Lucas restaurierte luxuriöse Anwesen dort betreuen, werden die Pausen allerdings immer länger.

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Die kühle Karthause von Pisa

Der Schiefe Turm von Pisa- wer kennt den nicht, zumindest von Fotos? Man kann sich gut vorstellen, wie es ist, dort oben zu stehen, in Schräglage, 50 Meter über dem Abgrund …
Die Aussicht auf solch einen Nervenkitzel wird in Ihren Kindern Abenteuerlust wecken: „Mama, Papa, lasst uns da raufgehen!!!“

Allerdings wird in der Hochsaison dieses Vergnügen getrübt. Die sommerliche Hitzewelle, die Unmengen von Touristen – da wird jede Attraktion schnell schal. Nicht nur für den Nachwuchs, auch für die Erwachsenen. Gut, wenn man dann einen Plan B aus dem Hut zaubern kann.

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Abseits der bekannten italienischen Pfade

Ich traute meinen Augen kaum: Das war doch mein Freund Rudston! Was machte er hier, in einem verschlafenen Dörfchen, mitten in Sardinien?

Das letzte Mal, es war gut ein Jahr her, hatten wir uns in Paris getroffen. In einem eleganten Restaurant tauschten wir Neuigkeiten aus und plauderten bei exzellentem Essen über dieses und jenes. Er war elegant angezogen, wie aus dem Ei gepellt, und kam frisch vom Friseur.

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Das Kloster der Geister im Herzen der Toskana.

Um Himmels Willen, wo sind wir bloß gelandet? … Ein lustiger Kobold, gut versteckt hinter einer verwitterten Mauer, antwortete mir mit gedämpfter Stimme. „Im finsteren Mittelalter, in einer längst vergessenen Welt…“ Meine Tochter hatte gerade einen Harry-Potter-Band verschlungen und sah mich mit großen Augen an: Weiterlesen

Eine gesegnete Mahlzeit am Meer

Ein Mittagessen am Strand! Es gibt wenige Dinge, die mich und meine Familie so in Hochstimmung bringen wie ein gemütliches Essen mit Freunden und Blick aufs Meer.
Meine Tochter und ihre Spielkameraden genießen den Sand und das Wasser, mein Mann beobachtet den Horizont und widmet sich dann andächtig den Wein- und Speisekarten und ich inhaliere die salzige Meerluft und schenke der Welt um mich herum mein glücklichstes Lächeln.

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Ein Augenschmaus zum Gedenken

Im letzten Sommer, vor fast einem Jahr, besuchte ich zum ersten Mal den Palazzo Ca’nova. Die entzückenden Eigentümer des Gebäudes führten mich durch die Räumlicheiten, und mir entschlüpfte ob der Pracht mehrmals ein „toll!“. In einem der Zimmer trat ich ans Fenster und dann rief ich „tooooolll!“

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Die beste Zeit für einen Besuch im Maremma Park

Ich habe wahrscheinlich schon ein oder zwei mal erwähnt, dass der Regionalpark der Maremma mein liebstes Naturschutzgebiet in ganz Italien ist. Die Einheimischen nennen ihn Parco dell’Uccelina, den Mondsegel-Park, nach dem kleinsten Segel hoch oben auf den uralten Segelschiffen. Fragen Sie mich nicht, woher der Name kommt – ich habe mich noch gar nicht erkundigt.

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