Ein Fest für das kostbare toskanische Öl

Liebe Leser, vor einiger Zeit habe ich hier schon über die sagre– geschrieben, diese unzähligen Feste in unzähligen Dörfern, in denen man das ganze Jahr über lokale Spezialitäten und eine quirlige Atmosphäre genießen kann.

Vor ein paar Wochen habe ich ein weiteres Kleinod entdeckt: Im beschaulichen Dörfchen Montisi, südöstlich von Siena, feiert man das Sagre del Primo Olio, gewidmet dem neuen, frisch gepressten extra virgine Olivenöl. Eine ausgezeichnete Gelegenheit für alle Unkundigen, sich mit der Zubereitung des magischen Nektars vertraut zu machen.

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Die Hauptstadt Italiens liegt so nah…

Die gute Nachricht: Alle Wege führen nach Rom. Und die bessere: Einige davon bringen Sie am selben Tag wieder zurück an Ihren Ausgangspunkt.

Ich konnte es vergangenen Sommer einige Male ausprobieren: nach einem morgendlichen Bad im Thyrrenischen Meer bestieg ich den Zug, verbrachte einen Tag mit Geschäftlichem und Vergnüglichem in Rom und war rechtzeitig zum Sonnenuntergang wieder am Mittelmeer.

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Ein elektrisierender Ausflug im Chianti.

Kurz, nachdem ich begonnen hatte, in Italiens ältestem Weingut zu arbeiten – das war in meinen ersten Jahren im bel paese – träumte ich davor, die idyllische Landschaft per Fahrrad zu durchqueren. Es gab da diese alten Liefer-Fahrräder im Weingut, alle ein bisschen schäbig und rostig…

Ich gebe zu, dass ich das Vorhaben bald wieder aufgab. Natürlich gibt es nichts besseres, als einen Landstrich zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erforschen. Doch Chianti ist ein Land voller Hügel. Es geht rauf und runter und wieder rauf.
Deshalb gibt es auch historisches Radrennen, Eroica, das an die Zeiten erinnert, als heldenhafte Sportler die holprigen Feldwege mit robusten Drahteseln bezwangen.

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Die kühle Karthause von Pisa

Der Schiefe Turm von Pisa- wer kennt den nicht, zumindest von Fotos? Man kann sich gut vorstellen, wie es ist, dort oben zu stehen, in Schräglage, 50 Meter über dem Abgrund …
Die Aussicht auf solch einen Nervenkitzel wird in Ihren Kindern Abenteuerlust wecken: „Mama, Papa, lasst uns da raufgehen!!!“

Allerdings wird in der Hochsaison dieses Vergnügen getrübt. Die sommerliche Hitzewelle, die Unmengen von Touristen – da wird jede Attraktion schnell schal. Nicht nur für den Nachwuchs, auch für die Erwachsenen. Gut, wenn man dann einen Plan B aus dem Hut zaubern kann.

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Venedig – vom Aussterben bedroht?

Jane de Mosto wurde mir vor ein paar Monaten auf einem Kunst-Event vorgestellt. Nachdem sie ihren Abschluss in Zoologie an den Universitäten von Oxford und am Imperial College in London machte, gilt sie weltweit als eine der führenden Expertinnen für Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Klimawandel.
Wir verstanden uns auf Anhieb, und bei einem Glas Wein erzählte sie mir alles über ihren beruflichen Werdegang sowie ihr Engagement für Venedigs außergewöhnliches Ökosystem und Erbe.

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Zitat

“Die wirkliche Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu erforschen, sondern darin, altes mit neuen Augen zu sehen!”
Marcel Proust

Das Kloster der Geister im Herzen der Toskana.

Um Himmels Willen, wo sind wir bloß gelandet? … Ein lustiger Kobold, gut versteckt hinter einer verwitterten Mauer, antwortete mir mit gedämpfter Stimme. „Im finsteren Mittelalter, in einer längst vergessenen Welt…“ Meine Tochter hatte gerade einen Harry-Potter-Band verschlungen und sah mich mit großen Augen an: Weiterlesen

Im großen Stil: Damien Hirsts Show in Venedig

„Ziel der Kunst ist nicht die Darstellung der äußeren Erscheinung der Dinge, sondern ihrer inneren Bedeutung.“ Dies die dezidierte Meinung des griechischen Philosophen Aristoteles, die er angesichts der Arbeiten des britischen Künstlers Damien Hirst sicherlich bestätigt gefunden hätte. Hirst gilt als einer der maßgeblichsten Vertreter der zeitgenössischen Kunst und Berichten zufolge als der reichste lebende Künstler.

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Der kleine Italien-Knigge

„Und so sind sie, die Italiener. Dauernd umarmen sie sich. Sie fließen förmlich ineinander, wie geschmolzene Butter über Pastinaken. Sie berühren sich mit einer zärtlichen Geste unter dem Kinn, und sich lächeln sich mit sonniger Sanftmut ins Gesicht.“

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Spiel’s nochmal, Alan!

La Foce, der Name und der zugehörige toskanische Landsitz dürften Ihnen mittlerweile vertraut sein, wenn Sie diesen Blog regelmäßig besuchen. Schließlich ist La Foce auch die Wiege von Trust & Travel, nachdem mich die Schwestern Origo, die Besitzer des Gutes vor einigen Jahren fragten, ob ich ihnen helfen könne, einige der Villen und Bauernhäuser auf dem Grundstück zu vermieten.

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