Abseits der bekannten italienischen Pfade

Die Berglandschaften Sardiniens sind schlichtweg atemberaubend.

Ich traute meinen Augen kaum: Das war doch mein Freund Rudston! Was machte er hier, in einem verschlafenen Dörfchen, mitten in Sardinien?

Das letzte Mal, es war gut ein Jahr her, hatten wir uns in Paris getroffen. In einem eleganten Restaurant tauschten wir Neuigkeiten aus und plauderten bei exzellentem Essen über dieses und jenes. Er war elegant angezogen, wie aus dem Ei gepellt, und kam frisch vom Friseur.

Welch ein Unterschied: Diesmal trug er schmutzige Hosen, sein blondes Haar war zerzaust und er überragte eine Gruppe sardischer Hirten, die sich gerade in der kleinen Bar des Dorfes versammelt hatten.

Auch er war erstaunt, mich zu sehen: „Katharina! Was machst Du denn hier?“ Ich erzählte ihm, dass ich gerade unsere Trust&Travel-Partner besuchte und außerdem neue Residenzen für unser neues Projekt Excellence Villas inspizierte. „Und du, Rudston? Hast du dir jetzt eine eigene sardische Schafherde zugelegt?“

Nein, er wollte nur von den Hirten lernen, wie man porcheddu zubereitet, gegrilltes Spanferkel. Er stellte mir seine neuen Freunde vor: „Die Gegend hier birgt für sie keine Geheimnisse. Sie kennen hier oben jeden Hügel und jede Höhle.“

Die letzten 12 Monate hatte Rudston Stewart in Italien verbracht, in wenig bekannten Gegenden, die ausschließlich zu Fuß zu erreichen sind: Das Sila-Gebirge in Kalabrien, das Gebiet um den Monte Amiata in der Toskana und die Aeolischen Inseln in Sizilien. Er zog eine Visitenkarte aus der Tasche und überreichte sie mir. Ich las: Maremma Safari Club: Off beat, on Foot.

Früher hatte Rudston in Jordanien, Bhutan und vielen anderen Ländern Wandertouren geführt. Doch da er seine Kindheit in Rom verbracht hatte, zog es ihn immer wieder nach Italien zu seinen Wurzeln zurück. Heute hat er sein Basislager in der Toskana, wo er geführte Wanderungen anbietet. Auf seiner Website beschreibt er diese Touren folgendermaßen: … eine Startrampe für Spaziergänge ins Unbekannte, für Geschichten von abgelegenen Orten, für das Tagebuch eines Nomaden, die Werkstatt der Reisplanung und gleichzeitig auch das Basislager des Schriftstellers….

Ich war entzückt, als Rudston mir anbot, dass er gerne ein Programm für unsere Trust&Travel-Kunden ausarbeiten würde, rund um das Val d’Orcia, in den Wäldern des Chianti oder in den Bergen Sardiniens. Außerdem lud er mich gleich zum Essen ein: „Komm doch mit uns, Katharina, wir zeigen dir, wie man porcheddu macht!“

Leider hatte ich eine Verabredung mit einem Villenbesitzer und musste ihn und seine Freunde verlassen. Ein paar Tage später jedoch besuchte ich Rudstons Blog und entdeckte die wirklich amüsante Geschichte von Citizen Putzu

 

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