TINTORETTO, 500 JAHRE DANACH

Tintoretto wurde als Jacopo Comin in Venedig geboren und erhielt aufgrund seiner kraftvollen Pinseltechnik den Ehrentitel Il Furioso. Einem Gerücht zufolge hatte er an den Wänden seines Ateliers sein Motto verewigt: „Zeichnen wie Michelangelo, mit Farben wie Tizian“.

Weiterlesen

Die Kichererbsen-Cecina

Ich bin kein großer Fan von Sandwiches, doch wenn in den Feiertagen ein Festmahl das andere jagt, träume ich von der cecina, einem bekannten Imbiss in Ligurien und der nördlichen Toskana. In Livorno isst man das dünne Gebäck aus Kichererbsen, hier cinque cinque genannt, wie ein Sandwich, belegt mit marinierten Auberginen.

Weiterlesen

Die Geheimnisse des Cembalos

Sie sind sicher vertraut mit den Klängen eines Cembalos, aber haben Sie je gesehen, wie es gebaut wird?

In der vergangenen Woche schaute ich in Castelmuzio zufällig durch das Fenster einer kleinen Werkstatt, doch es gab weder Lederwaren noch Schmiedeeisen – stattdessen konnte ich die Entstehung eines Cembalos beobachten.

Bruce Kennedy baut seit 40 Jahren Cembalos, früher in der Schweiz und in den Niederlanden, jetzt in der Toskana. Er gründete auch die Piccola Accademia di Montisi, die jeden Sommer ein Musik-Festival mit Meisterklassen organisiert. Musikliebhaber können Bruce das ganze Jahr in seinem Workshop besuchen (ein Video von unserm Besuch finden sie auf unserm Instagram Account).

 

Katharina's Italy

Auf 2 Rädern in Audrey Hepburns Fusstapfen…

Ich hab’s getan! Endlich fuhr ich auf einer legendären Vespa durch Roms Straßen!

Davon hatte ich immer geträumt, seit ich als Kind die romantische Komödie „Ein Herz und eine Krone“ gesehen hatte. In diesem Film aus dem Jahre 1953 fuhr Audrey Hepburn, die schöne Frau, die zufällig auch meine Patentante war, ebenfalls auf einer quirligen, silbernen Vespa durch die Ewige Stadt.

Weiterlesen

Ein Meister der zeitgenössischen Architektur

Denkt man an italienische Kunst und Architektur, hat man sofort römische Ruinen, Renaissance-Paläste und barocke Kirchen vor Augen. So mag sich mancher auch wundern, wie es Italien geschafft hat, in diesem Bereich in der Moderne anzukommen…

Weiterlesen

Der „außergewöhnliche“ Palio von Siena

Wollten Sie immer schon mal zum berühmten Palio nach Siena? Und haben Sie es nie geschafft, weil sie den überfüllten Straßen und der schrecklichen Sommerhitze aus dem Weg gehen wollten?

Nun bekommen die Chance Ihres Lebens: Diesen Herbst findet ein Palio Straordinario statt, eine der seltenen Sonder-Ausgaben des weltberühmten Pferderennens. Geritten wird es am Samstag, den 20. Oktober 2018, um an das Ende des 1. Weltkriegs zu erinnern.

Weiterlesen

Pontremoli entdecken via Mund-Propaganda

Können Sie sich noch an die Zeiten erinnern, als es noch keinen Trip Advisor gab? Als man noch von richtigen Menschen und nicht von Apps und Algorithmen ins Vertrauen gezogen wurde? In verschwörerischen Tonfall, mit leiser Stimme wurden von köstlichen kleinen Restaurants, menschenleeren Nebenstraßen oder unentdeckten, malerischen Orten erzählt.

Weiterlesen

Ein herbstliches Bad im Mittelmeer

Sie sind einfach überall – die Monoblocs. Diese stapelbaren Plastik-Stühle, meist in Weiß, haben sich in den letzten 20 Jahren wie ein Pilzgeflecht über die ganze Welt verteilt. Vor allem findet man sie in der Nähe von Stränden und Küstenstreifen.

Ihre Zahl ist schwindelerregend: eine Milliarde Monoblocs wurden bisher alleine in Europa verkauft. Ein italienischer Hersteller alleine, so wurde mir berichtet, wirft Jahr für Jahr 10 Millionen Stück auf den Markt.
Damit will ich nur andeuten, wie schwierig es ist, in ganz Italien einen Badeort zu finden, an dem einem der Anblick dieser hässlichen, unansehnlichen Stühle erspart bleibt.

Weiterlesen

Eine Perle unter den Märkten Italiens

Schon immer habe ich es genossen, über Märkte zu gehen, egal ob unter freiem Himmel oder in einer Halle.

In Giulia Scarpaleggias prachtvollem Kochbuch, From the Markets of Tuscany, wurde der Markt von Livorno in den höchsten Tönen gelobt. Er gilt unbestritten als der quirligste, bunteste Markt Italiens. Höchste Zeit also für einen Besuch!

Weiterlesen

Italien, wie in den guten alten Zeiten

„Ich liebe es, wie du deine neue Bar eingerichtet hast, Francesco. Kein Wunder, dass die Leute nur so hereinschneien…

– Danke für das Kompliment, Katharina. Ich habe Glück gehabt.

– Ich weiß nicht, ob das Glück ist, Francesco – irgend etwas hast du richtig gemacht. Wann hast Du nochmal die Bar eröffnet?

-Ungefähr vor einem Jahr. Come vola il tempo.

– Wem sagst Du das!“

Es war vergangen Mai. Ich hatte in dem kleinen Dorf Madonna a Brolio Halt gemacht, um meinen alten Freund Francesco Ricasoli zu besuchen – über sein berühmtes Weingut, rund um das Castello Brolio gelegen, hatte ich vor Jahren schon einen Blog geschrieben. Wir saßen in Francescos neuer Snack-Bar, der Agribar,  und plauderten bei einem Kaffee. Sie erinnerte mich an meine erste Zeit in Italien, mit ihrem Vintage-Resopal-Möbeln und einem zauberhaften alten Kicker-Spiel.

Ich gestand Francesco, wie sehr ich solche authentische Plätze liebte, die von Einheimischen und Touristen gleichermaßen gern frequentiert werden. Bei dieser Gelegenheit erzählte er mir gleich von einer neuen forno, einer traditionellen Bäckerei, die gerade in Volpaia eröffnet wurde. Das mittelalterliche Dorf gehört zur Gemeinde Radda, im Herzen der Toskana.

Ich konnte der Versuchung nicht widerstehen und fuhr ein paar Tage später nach Volpaia. Dort genoss ich nicht nur ein köstliches, warmes Stück Focaccia, frisch aus dem Backofen, sondern auch den beeindruckenden Ausblick über die Hügel der Region des Chianti Classico.

Il tempo vola… e la vita è dolce !

Katharina's Italy



NEWSLETTER

Katharinas Italien abonnieren

Wir senden Ihnen gerne einen monatlichen Überblick der besten Artikel...
Sign up here
© 2012 Katharinas Italien | Privacy Policy
Site design by InfinVision