EINE TRATTORIA ZUM VERWÖHNEN…

Warum dachte ich eigentlich immer, dass Italien keine Geheimnisse mehr für mich bereithält?
Davon wurde ich kürzlich kuriert. Meine geliebte Schwester Victoria Trauttmansdorff zeigte mir ein neues Kleinod: Ein Restaurant in Florenz, nahe dem quirligen Markt von Sant’Ambrogio.

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Das gute alte neue Sarteano

Wenn ich in einer kleinen Bar in Italien Halt mache, entdecke ich meistens ein altes Schwarzweiß-Foto an der Wand, es zeigt die lokale piazza mit munterem Treiben der Einheimischen. Träume von der guten alten Zeit stellen sich unweigerlich ein. Doch wenn ich dann aus dem Fenster schaue, sehe ich die Veränderungen: die piazza von heute ist entweder völlig verlassen oder überfüllt mit Touristen.

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DAS PALAZZO BUTERA VON PALERMO

Noch vor einigen Monaten hätte ich gut tausend Argumente an der Hand gehabt, warum man nach Palermo reisen sollte – falls Sie mich gefragt hätten. Aber jetzt habe ich tausend und eines – wie in der berühmten Geschichtensammlung.

Neu hinzu kam der Palazzo Butera, ein riesiges, und soeben restauriertes barockes Ensemble im Herzen Palermos. Er wird künftig die Kunstsammlung von Francesca und Massimo Valsecchi beherbergen.

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ZWISCHEN GESTERN UND HEUTE

San Gimignano… das bezaubernde toskanisches Städtchen, bekannt wegen seiner 13 mittelalterlichen Turmbauten – empfahl ich bereits hier, in der ruhigeren Winterzeit zu besuchen. Auch, weil es einer der besten Orte Italiens für zeitgenössische Kunst ist.

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Die Kichererbsen-Cecina

Ich bin kein großer Fan von Sandwiches, doch wenn in den Feiertagen ein Festmahl das andere jagt, träume ich von der cecina, einem bekannten Imbiss in Ligurien und der nördlichen Toskana. In Livorno isst man das dünne Gebäck aus Kichererbsen, hier cinque cinque genannt, wie ein Sandwich, belegt mit marinierten Auberginen.

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Auf 2 Rädern in Audrey Hepburns Fusstapfen…

Ich hab’s getan! Endlich fuhr ich auf einer legendären Vespa durch Roms Straßen!

Davon hatte ich immer geträumt, seit ich als Kind die romantische Komödie „Ein Herz und eine Krone“ gesehen hatte. In diesem Film aus dem Jahre 1953 fuhr Audrey Hepburn, die schöne Frau, die zufällig auch meine Patentante war, ebenfalls auf einer quirligen, silbernen Vespa durch die Ewige Stadt.

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Pontremoli entdecken via Mund-Propaganda

Können Sie sich noch an die Zeiten erinnern, als es noch keinen Trip Advisor gab? Als man noch von richtigen Menschen und nicht von Apps und Algorithmen ins Vertrauen gezogen wurde? In verschwörerischen Tonfall, mit leiser Stimme wurden von köstlichen kleinen Restaurants, menschenleeren Nebenstraßen oder unentdeckten, malerischen Orten erzählt.

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Ein herbstliches Bad im Mittelmeer

Sie sind einfach überall – die Monoblocs. Diese stapelbaren Plastik-Stühle, meist in Weiß, haben sich in den letzten 20 Jahren wie ein Pilzgeflecht über die ganze Welt verteilt. Vor allem findet man sie in der Nähe von Stränden und Küstenstreifen.

Ihre Zahl ist schwindelerregend: eine Milliarde Monoblocs wurden bisher alleine in Europa verkauft. Ein italienischer Hersteller alleine, so wurde mir berichtet, wirft Jahr für Jahr 10 Millionen Stück auf den Markt.
Damit will ich nur andeuten, wie schwierig es ist, in ganz Italien einen Badeort zu finden, an dem einem der Anblick dieser hässlichen, unansehnlichen Stühle erspart bleibt.

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Eine Perle unter den Märkten Italiens

Schon immer habe ich es genossen, über Märkte zu gehen, egal ob unter freiem Himmel oder in einer Halle.

In Giulia Scarpaleggias prachtvollem Kochbuch, From the Markets of Tuscany, wurde der Markt von Livorno in den höchsten Tönen gelobt. Er gilt unbestritten als der quirligste, bunteste Markt Italiens. Höchste Zeit also für einen Besuch!

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Italien, wie in den guten alten Zeiten

„Ich liebe es, wie du deine neue Bar eingerichtet hast, Francesco. Kein Wunder, dass die Leute nur so hereinschneien…

– Danke für das Kompliment, Katharina. Ich habe Glück gehabt.

– Ich weiß nicht, ob das Glück ist, Francesco – irgend etwas hast du richtig gemacht. Wann hast Du nochmal die Bar eröffnet?

-Ungefähr vor einem Jahr. Come vola il tempo.

– Wem sagst Du das!“

Es war vergangen Mai. Ich hatte in dem kleinen Dorf Madonna a Brolio Halt gemacht, um meinen alten Freund Francesco Ricasoli zu besuchen – über sein berühmtes Weingut, rund um das Castello Brolio gelegen, hatte ich vor Jahren schon einen Blog geschrieben. Wir saßen in Francescos neuer Snack-Bar, der Agribar,  und plauderten bei einem Kaffee. Sie erinnerte mich an meine erste Zeit in Italien, mit ihrem Vintage-Resopal-Möbeln und einem zauberhaften alten Kicker-Spiel.

Ich gestand Francesco, wie sehr ich solche authentische Plätze liebte, die von Einheimischen und Touristen gleichermaßen gern frequentiert werden. Bei dieser Gelegenheit erzählte er mir gleich von einer neuen forno, einer traditionellen Bäckerei, die gerade in Volpaia eröffnet wurde. Das mittelalterliche Dorf gehört zur Gemeinde Radda, im Herzen der Toskana.

Ich konnte der Versuchung nicht widerstehen und fuhr ein paar Tage später nach Volpaia. Dort genoss ich nicht nur ein köstliches, warmes Stück Focaccia, frisch aus dem Backofen, sondern auch den beeindruckenden Ausblick über die Hügel der Region des Chianti Classico.

Il tempo vola… e la vita è dolce !

Katharina's Italy



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