Das Dessert, das es nur in der Toskana gibt.

Heute möchte ich Ihnen von meinem absoluten Lieblings-Dessert erzählen, caffé in forchetta. Es schmeckt wirklich göttlich, ist hochgradig suchterregend und man bekommt es nur im Val d’Orcia, in der südlichen Toskana.

Vielleicht erinnern sich einige von Ihnen an einen Beitrag, den ich vor Jahren über die Familie Cervini und ihren wundervollen Palazzo Conti Cervini geschrieben habe. Er steht inmitten der großen Anlage des Gutes Vivo d’Orcia. Ursprünglich 1002 als Eremitage der Kamaldulenser – Mönche errichtet, wurde das Anwesen im 16. Jahrhundert von Kardinal Marcello Cervini erworben, dem späteren Papst Marcello II. Mit der Hilfe des Renaissance-Architekten Antonio da Sangallo verwandelte er es in einen stattlichen und komfortablen Landsitz, der sich seitdem im Besitz der Familie befindet.

In meinem letzten Toskana-Urlaub erfuhr ich aus der Zeitung, dass die Familie Cervini vermutlich auch hinter dem Rezept des caffè in forchetta steckt. Diese Theorie unterschreibe ich gerne– denn schließlich bekommt man den „Kaffee zum Gabeln“ ausschließlich in den Trattorias und Tavernen des Val d’Orcia. Ein Beweis, dass es in den Ausläufern des Monte Amiata zuhause sein muss.

Seine Konsistenz ähnelt der von Panna Cotta oder der Englischen Creme, und sie wird nur aus wenigen Zutaten bereitet: Milch, Zucker, Freiland-Eier und gutem italienischen Espresso. Donatella Cinelli Colombini, eine profilierte Winzerin, hat das Rezept in ihrer bezaubernden Sammlung „66 Ricette di Montalcino“ veröffentlicht. Sie empfiehlt, caffè in forchetta am Ende eines Mahles mit einem Glas Moscadello zu genießen, einem typischen Süßwein aus Montalcino.

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