Trust & Travel und die Päpste

In Vivo d’Orcia ist die Erinnerung an Papst Marcello II noch immer lebendig.

Kürzlich machte ich auf einer Party eine interessante Bekanntschaft. Eine Freundin von mir stellte mir ihren aufgeweckten kleinen Neffen vor, Cassius.

“Ah, und was möchtest Du mal werden, wenn du groß bist?
“Ich möchte Papst werden”, lautete die ernste Antwort.“Papst?”
“Ja, ein Super-Papst. Mit Super-Kräften.”
“Wow.”

Warum nicht? Aber Cassius war verschwunden, bevor ich ihm viel Glück wünschen konnte…

Vor Jahrhunderten war es in Italien gang und gäbe, dass Kinder einflussreicher Familien Päpste wurden, natürlich Super-Päpste.

Seit ich weiß, dass vier der Anwesen von Trust & Travel direkten Nachfahren von Päpsten gehören, war mein päpstliches Interesse geweckt.

So erfuhr ich, dass dies an der Tagesordung war. In den alten Zeiten waren Päste keine armen Leute. Sie hielten Hof, bauten Paläste oder kauften sich welche. Sie kamen aus großen Familien, hatten Nachkömmlinge, Nichten oder Neffen, denen sie ihre Ländereien vererben konnten.

Die gesamte italienische Kultur basiert auf einer starken Verwurzelung in der Geschichte. Jede Familie ist darauf bedacht, was sie von den Vorfahren erhielt, gut zu bewahren und an die Nachkommen weiterzugeben. Geschichtsträchtige Bauten und Paläste, für die ich – nicht nur aus beruflichen Gründen – eine Leidenschaft entwickelt habe, werden von Generation zu Generation weitergereicht.

Aus diesem Grunde sind auch viele der prachtvollsten Landgüter noch immer in päpstlichem Familienbesitz, obwohl die meisten Nachfahren nicht mehr auf die unbegrenzten Mittel  damaliger Päpste zurückgreifen können.

Die Ausgaben, die ihre weitläufigen und denkmalgeschützen Villen und Paläste mit sich bringen, sind immens und oft belastend. Deshalb ist Kultur-Tourismus oft eine Möglichkeit, diese Besitzungen in Schuss zu halten und zu bewahren. Wir von Trust & Travel helfen ihnen dabei, diese Projekte zu verwirklichen.

Wenn Sie je eine dieser außergewöhnlichen Besitzungen besuchen, werden Sie sofort verstehen, warum es sich lohnt, diese Kleinode der italienischen Geschichte zu erhalten. Sie atmen den Geist und die Schönheit des Landes und sind ewige Zeugen großer Zeiten. Kaum jemand, der sich diesem Zauber entziehen kann.

Ach ja: Die Päpste, in deren Palästen und Villen Sie herzlich aufgenommen werden, sind folgende:

Papst Gregor XII, geboren als Ugo Boncompagni, der Gründer des Gregorianischen Kalenders, den wir heute noch benutzen. Er drückte dem Landgut Il Fontanile seinen päpstlichen Stempel auf.

Papst Clemens XII, ursprünglich Lorenzo Corsini, verdanken wir den berühmten Trevi-Brunnen in Rom. Seine sprühende Persönlichkeit geistert noch immer durch die Mauern von Marsiliana….

Papst Clemens VIII, bürgerlich Ippolito Aldobrandini, beendete die französischen Religionskriege, indem er Henri IV in den Schoß der Kirche zurückführte… Seine Seele schwebt noch immer über dem Castello di Celsa

Papst Marcello II, geboren als Marcello Cervini, war als hochbegabter Kardinal Mitglied des Konzils von Trient. In Vivo d’Orcia  wird die Erinnerung an ihn lebendig.

Papst Cassius, der Neffe meiner Freundin, bekommt zu gegebener Zeit einen eigenen Blog, so er gewählt würde….

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