Abseits der bekannten italienischen Pfade

Ich traute meinen Augen kaum: Das war doch mein Freund Rudston! Was machte er hier, in einem verschlafenen Dörfchen, mitten in Sardinien?

Das letzte Mal, es war gut ein Jahr her, hatten wir uns in Paris getroffen. In einem eleganten Restaurant tauschten wir Neuigkeiten aus und plauderten bei exzellentem Essen über dieses und jenes. Er war elegant angezogen, wie aus dem Ei gepellt, und kam frisch vom Friseur.

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“Die wirkliche Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu erforschen, sondern darin, altes mit neuen Augen zu sehen!”
Marcel Proust

Gut zu Fuß mit venezianischen Furlane

In letzter Zeit war ich häufig in Venedig, um die Renovierung unserer drei neuen Appartments im Palazzo Ca’nova zu beaufsichtigen. Die Adaptierung, Möblierung und Dekoration waren zeitaufwendig, und so pendelte ich ständig zwischen der Stadt der Lichter und der Serenissima.

Immer, wenn ich auf dem Sprung war, um eine Maschine nach Venedig zu erwischen, zog meine Tochter einen Schmollmund. „Du fährst doch nicht etwa schon wieder nach Venedig, Mami?“

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Das Kloster der Geister im Herzen der Toskana.

Um Himmels Willen, wo sind wir bloß gelandet? … Ein lustiger Kobold, gut versteckt hinter einer verwitterten Mauer, antwortete mir mit gedämpfter Stimme. „Im finsteren Mittelalter, in einer längst vergessenen Welt…“ Meine Tochter hatte gerade einen Harry-Potter-Band verschlungen und sah mich mit großen Augen an: Weiterlesen

Im großen Stil: Damien Hirsts Show in Venedig

„Ziel der Kunst ist nicht die Darstellung der äußeren Erscheinung der Dinge, sondern ihrer inneren Bedeutung.“ Dies die dezidierte Meinung des griechischen Philosophen Aristoteles, die er angesichts der Arbeiten des britischen Künstlers Damien Hirst sicherlich bestätigt gefunden hätte. Hirst gilt als einer der maßgeblichsten Vertreter der zeitgenössischen Kunst und Berichten zufolge als der reichste lebende Künstler.

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San Gimignano: Die Türme sind die Würze

Mitunter ist die beste Zeit, um Italien zu besuchen, der Winter. Ja, die kalte Jahreszeit. Das gilt zum Beispiel für die auf Hügeln gelegene Stadt San Gimignano, die Stadt der Türme. Sie wird scherzhaft auch als „Mittelalterliches Manhattan“ oder „Manhattan der Toskana“ bezeichnet. Und sie wurde bereits 1990 in die Weltkulturerbe-Liste der UNESCO aufgenommen.

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Toskanische Küchen-Leidenschaft

Vor ein paar Wochen, ich war gerade in Florenz, klingelte mein Telefon. Ich ging ran.

„Hallo Katharina, hier ist Emiko.
– Oh, Emiko! Wie geht es Dir?
Wir plauderten ein bißchen, und dann meinte Emiko:
– Wenn Du schon mal in der Gegend bist – komm doch morgen zum Mittagessen.
– Nichts lieber als das!“

Wenn eine begnadete Kochbuch-Autorin mir anbietet, für mich zu kochen, kann ich einfach nicht ablehnen!

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Der kleine Italien-Knigge

„Und so sind sie, die Italiener. Dauernd umarmen sie sich. Sie fließen förmlich ineinander, wie geschmolzene Butter über Pastinaken. Sie berühren sich mit einer zärtlichen Geste unter dem Kinn, und sich lächeln sich mit sonniger Sanftmut ins Gesicht.“

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Auch Italiener lieben ihr Seitl…

Martin Luther, Mönch, Theologe und Reformator (1483 bis 1546) meinte einst: „Bier ist Menschenwerk, Wein aber ist von Gott.“

Ein schönes Sprichwort. Allerdings habe ich in den vergangenen Jahren immer wieder göttliche Weine verkostet, die von Sterblichen produziert wurden, sowie köstliche Biere, bei denen ich himmlischen Ursprung vermutete. Und diese Biere kamen aus Italien!

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Maßgeschneiderte Eleganz in Montalcino

„Renata, hast Du all diese entzückenden Kleider und Jacken wirklich selbst entworfen?
-Natürlich, Katharina. Meine Schwester und ich designen alles selbst, auch die Schals und Taschen.
-Toll! Das Talent scheint in der Familie zu liegen.
-Ich fürchte, ja.

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