Spargelzeit – kein Busch bleibt unumgedreht…..

Diese Woche möchte ich Ihnen verraten, wie man Asparagus acutifolius erntet – auf die italienische Art, natürlich. Ja, es handelt sich um Spargel, um wilden Spargel, wie er überall im Mittelmeer-Raum vorkommt. Die lateinische Bezeichnung acutifolius kann man übrigens mit „dornige Blätter“ übersetzen.

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Der zeitgenössische Berg

„Warst Du schon mal in der biologisch abbaubaren Ausstellung, Katharina?
-          die was? Biologisch abbaubar? Wo auf der Welt gibt es denn so etwas? Und seit wann? Vielleicht müssen wir uns beeilen, sonst ist es schon abgebaut?“

Mein Freund musste lachen: „Nein, so schnell geht es auch wieder nicht.“

Die Arte Sella Ausstellung ist ein Land Art Projekt im Herzen des Valle di Sella, einem malerischen Tal unweit von Borgo Valsugana. Es gehört zur Region Südtirol-Trentino in Norditalien. Das Einzigartige dieses Land Art Projekts sind die natürlichen Materialien der Skulpturen: Steine, Holz, Blätter, Zweige, Baumstümpfe. In einem frühen Manifest des Arte Sella-Projekts konnte man lesen: Die Arbeiten kommen aus der Landschaft, sie wohnen darin, und wenn ihre Zeit gekommen ist, verschwinden sie wieder darin.

Als das Projekt im Jahre 1986 startete, war das Echo in der lokalen Bevölkerung noch sehr verhalten. Mittlerweile ist die ganze Gegend stolz auf den Park, und natürlich auch auf die Events, die hier stattfinden. Musik, Theater, Tanz ziehen rund 80.000 Besucher jedes Jahr an. Und man erfand auch schon einen Spitznamen: Der zeitgenössische Berg.

Seit 1986 haben gut 200 zeitgenössischen Künstler aus aller Welt hier gearbeitet, manche ihrer Werke sind längst wieder verschwunden. Jedes ist ein absolutes Unikat, denn es gibt keine andere Vorgabe als die des respektvollen Umgangs mit der Natur. Und die Auflage, dass jede Arbeit verfallen und wieder in der Natur verschwinden muss.

Man kann das Gelände auf 2 Pfaden entdecken. Der Hauptweg, der Arte Natura-Pfad, ist ungefähr 3 Kilometer lang, die bis zu 25 verschiedenen Arbeiten befinden sich entweder am Wegesrand oder verstecken sich zwischen dem uralten Baumbestand. Es gibt auch einen zweiten Weg, den Malga Costa. Er beginnt an einem alten Kuhstall, den man zum Info-und Dokumentations-Zentrum umgebaut hat.

Lust auf einen Besuch? Das Städtchen Borgo Valsugana liegt etwa 35 km von Trento entfernt, von Padua sind es etwa 100 km. Es liegt an der Bahnstrecke Trento-Bassano-Venedig und ist auch öffentlich gut zu erreichen. Die Ausstellung ist im Sommer und Herbst täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet, im Winter und Frühling bis 17 Uhr. Bei schlechtem Wetter empfehle ich Ihnen anzurufen, ob das Gelände überhaupt zugänglich ist. Die Telefonnummern: 0461761029 (Malga Costa) oder 0461751251 (Spazi Livio Rossi) www.artesella.it.

Genießen Sie den Besuch!

 

Katharina's Italy

Ende gut, alles gut

Es gibt  Tage, da geht alles schief. Wie gestern zum Beispiel. Ich glaube, jeder hat das schon einmal erlebt. Reden wir nicht mehr über gestern – ich muss mich erst davon erholen – ich erzähle Ihnen lieber eine andere Geschichte.

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I Tre Cristi: Ein Geheimtipp aus Siena

Möchten Sie die geheimen Kostbarkeiten, die seltenen Perlen entdecken? Dann müssen Sie ab und zu die touristischen Trampelpfade verlassen. Ich kann ihnen nur dazu raten. Stecken Sie Ihre Nase in verwinkelte Gassen, in stille Höfe, abseits des Trubels. Dies gilt vor allem für Siena, eine der meist besuchten Städte Italiens.

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Auf zum Schneider nach Umbrien

„Höchste Zeit, dass ich mir mal wieder einen neuen Anzug zulege. Katharina, könntest Du mich zu meinem Schneider begleiten? Ich möchte mir einen neuen machen lassen und vertraue Deinem guten Geschmack!“

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Der Heissluftballon Wettkampf – Gespräche mit Landgut-Besitzerin Francesca Papafava, Teil 3

Aufmerksamen Lesern ist hoffentlich nicht entgangen, dass ich mich neulich länger mit Francesca Papafava unterhalten habe, der Besitzerin des Landguts Frassanelle. Wir unterhielten uns über Geschichte, Tradition, Zukunft und Visionen. Zu guter Letzt fragte ich noch Francesca, ob sie besondere Erinnerungen an Vorfahren hätte.

Francesca: Ja, sicher war ich als Kind am meisten von meinem Großvater beeindruckt. Weiterlesen

Eine geheimnisvolle Geschichte aus Sardinien

Letztes Jahr verbrachte ich ein paar Tage in Sardinien, in der Villa dell’Orso. Sie finden die Villa im Trust&Travel-Portfolio, sie liegt auf der Südspitze Sardiniens, auf dem berühmten Capo d’Orso, ein unberührtes Fleckchen Paradies, umgeben von kristallklarem Wasser, inmitten einer Granitlandschaft mit den erstaunlichsten Gesteinsformationen.

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Die berühmten Marmor-Steinbrüche der Toskana

Victor Hugo schrieb einst: „Wie unterschiedlich offenbart sich die Schönheit in Natur und Kunst. Eine Frau sollte einen Körper wie aus Marmor haben. Eine Marmor-Statue sollte anmuten wie aus Fleisch und Blut.“

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Ein Bad in der Bucht der Frauen

Im vergangenen Juni war ich mit meiner Familie in der Maremma, und ein befreundetes Ehepaar kam mit ihren beiden Kindern zu Besuch.  Eines schönen Morgens beschlossen wir, alle zusammen nach Orbetello zu fahren, ein paar Einkäufe erledigen und uns die Stadt anschauen.

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Wie das Olivenöl richtig gefeiert wird

„Buona bruschetta, Katharina!

-          Buona – wie bitte?
-          Buona bruschetta – sag bloß, Du hast noch nie davon gehört? Weiterlesen


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