Italien, wie in den guten alten Zeiten

„Ich liebe es, wie du deine neue Bar eingerichtet hast, Francesco. Kein Wunder, dass die Leute nur so hereinschneien…

– Danke für das Kompliment, Katharina. Ich habe Glück gehabt.

– Ich weiß nicht, ob das Glück ist, Francesco – irgend etwas hast du richtig gemacht. Wann hast Du nochmal die Bar eröffnet?

-Ungefähr vor einem Jahr. Come vola il tempo.

– Wem sagst Du das!“

Es war vergangen Mai. Ich hatte in dem kleinen Dorf Madonna a Brolio Halt gemacht, um meinen alten Freund Francesco Ricasoli zu besuchen – über sein berühmtes Weingut, rund um das Castello Brolio gelegen, hatte ich vor Jahren schon einen Blog geschrieben. Wir saßen in Francescos neuer Snack-Bar, der Agribar,  und plauderten bei einem Kaffee. Sie erinnerte mich an meine erste Zeit in Italien, mit ihrem Vintage-Resopal-Möbeln und einem zauberhaften alten Kicker-Spiel.

Ich gestand Francesco, wie sehr ich solche authentische Plätze liebte, die von Einheimischen und Touristen gleichermaßen gern frequentiert werden. Bei dieser Gelegenheit erzählte er mir gleich von einer neuen forno, einer traditionellen Bäckerei, die gerade in Volpaia eröffnet wurde. Das mittelalterliche Dorf gehört zur Gemeinde Radda, im Herzen der Toskana.

Ich konnte der Versuchung nicht widerstehen und fuhr ein paar Tage später nach Volpaia. Dort genoss ich nicht nur ein köstliches, warmes Stück Focaccia, frisch aus dem Backofen, sondern auch den beeindruckenden Ausblick über die Hügel der Region des Chianti Classico.

Il tempo vola… e la vita è dolce !

Katharina's Italy

Das Musik-Festival im Herzen der Toskana

Eines der zauberhaftesten und intimsten Musik-Festivals der Toskana feiert diesen Sommer seinen 30. Geburtstag, keine geringe Leistung für ein Kammermusik-Festival in Italien!

Gegründet von Benedetta Origo, der Besitzerin der Villa La Foce und ihrem Sohn, dem Cellisten Antonio Lysy, präsentiert das Incontri in Terra di Siena Musiker der Weltklasse in den großartigsten Plätzen des Val d’Orcia.

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Vetulonia: Ein Aperitiv in vor-römischem Ambiente

Bevor ich ins bel paese zog, hatte ich kaum etwas von den Etruskern gehört, einer reichen, bemerkenswerte Zivilisation, die im antiken Italien ihre Blütezeit hatte. Doch schließlich wurden sie von den Römern erobert und gingen in deren Kultur auf.

Die Römer nannten sie „Tusci“, woraus schließlich das Wort „Toskana“ entstand. Sie kopierten auch viele ihrer Erfindungen, zum Beispiel in der Landwirtschaft und im Straßenbau. Weiterlesen

Sizilien – die barocke Schönheit

Der große David Henry Lawrence, schwelgend in Erinnerungen an Sizilien, schrieb einmal: „Jeder, der das Land einmal kennengelernt hat, wird nie wieder frei sein von Sehnsucht…“

Sizilien – man nennt es auch „Gottes Küche“ – war für mich bis vor kurzem ein fernes, rätselhaftes Paradies. Doch schließlich, im letzten Jahr, bekam Trust & Travel ein Fleckchen dieser Trauminsel angeboten, und so hatte ich gute Gründe, mich mit damit anzufreunden.

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Unter der Sonne der Toskana

Wenn sich ein berühmter Schauspieler, Oscar-Gewinner Colin Firth und die Gründerin von ECO Age, Livia Firth entschließen, ein kleines, unbekanntes Flüchtlingsprojekt in der Toskana zu unterstützen, muss etwas dahinter stecken. Letzten Dezember besuchte das berühmte Paar das Crune Lab, ein Mittelding aus Anlaufstelle, Netzwerk und Nähwerkstatt für Migranten und Flüchtlinge. Als sie wieder gingen, hatten sie Taschen voller handgearbeiteten Stoff-Kreationen eingekauft.

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Im Palazzo: Das neue Museum Casamonti in Florenz

Als Ende des 19. Jahrhunderts der Eiffelturm in Paris errichtet wurde, wurde so mancher Aufschrei hörbar: Man konnte allerlei harte Worte hören oder lesen: „nutzlos und abscheulich“ „Fabrik-Schornstein“, eine „tragische Straßenlaterne“ oder ein „unansehnliches Riesen-Skelett.

Nun, im frühen 16. Jahrhundert gab es ähnlich kritische Reaktionen auch in Florenz, als der Palazzo Bartolini Salimbeni gebaut wurde. Weiterlesen

Venedigs kleiner Palast der Kunst

Der Luxus, Italien zu lieben… so endet die Italian Hour von Henry James, eine Sammlung von Essays, die er vor mehr als einem Jahrhundert über seine Reisen im bel paese verfasst hatte. Ich habe es kürzlich mit großem Interesse gelesen.

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Ledertaschen – eine italienische Kunsthandwerks-Tradition

Meine Liebe zum bel paese war immer eng verknüpft mit meiner Leidenschaft zu exquisiten Ledertaschen. Und wenn ich exquisit sage, meine ich nicht unbedingt Gucci oder Prada – obwohl ich bestimmt nicht Nein sagen würde, wenn man mir welche zu Füßen legt. Seit ich das erste Mal meinen Fuß auf italienischen Boden setzte, habe ich immer versucht, unbekanntere Leder-Ateliers zu entdecken und zu unterstützen.

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Hochwasser in Venedig

Ich war schon mindestens hundertmal in Venedig, und noch nie hatte ich dieses Phänomen erlebt, von dem ich schon 20 Jahre lang hab erzählen hören. Doch schließlich, am 5. November 2017, war es soweit. Ich war da und sah es mit eigenen Augen: Hochwasser! Das spektakuläre acqua alta Venedigs.

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Mit Bello in Italia

„Darling, ich würde ja sooo gerne wieder mal in Italien Ferien machen – aber kann ich da eigentlich Daisy mitnehmen?“

Meine Mutter besitzt seit etwa 5 Jahren einen entzückenden kleinen Rauhaardackel, Daisy. Dank der täglichen Spaziergänge ist Mami fit wie Turnschuh, und natürlich haben die beiden eine symbiotische Beziehung. Nicht im Traum würde ihr einfallen, Ferien ohne Hund zu machen, ihn bei Freunden oder gar in der Hundepension zu lassen. Das bedeutet schweres Trauma – für Frau und Hund.

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