Florentinische Wachsmodelle und Natur-Präparate

Schau, Mami, das da! Ist das ein Hip-hopp-Pferd?

-Ein Hippopotamus, Liebling. Ein Nilpferd. Richtig.
-Es schaut böse aus.
-Nun, vielleicht gähnt es nur?

Es war unser erster Besuch in La Specola, einem Juwel von einem Museum im Herzen von Florenz. Zu unserem Glück begleitete uns Gina, eine gute Freundin von mir, eine Koryphäe in den Gebieten Zoologie und Naturgeschichte. Sie ist also im La Specola wie zuhause. Und so klärte sie uns über die Geheimnisse des gähnenden Nilpferds auf.

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Die Grauzonen alter italienischer Städte

Letzte Woche erreichte mich ein Anruf aus New York: Meine Freundin Jessica. Sie hatte im Frühjahr 2014 in einem unserer Trust&Travel Landgüter Ferien gemacht.

„Du kannst es Dir nicht vorstellen, Katharina, was grade in der Post lag. Ein Strafzettel aus Italien. Angeblich wegen „unerlaubtem Zugang zu einer ZTL-Zone“. Vor mehr als einem Jahr in Siena. Ein ganzes Jahr!

-Nun, ich kann mir das schon vorstellen. Ein Jahr Verspätung– das ist nicht so ungewöhnlich für Italien, Jessica.
-Ich hab „ZTL“ gegoogelt, und da fand ich Zone Teatrali Libere, freie Theater-Zone. Soll das heißen, ich bin in unbeabsichtigt in eine Theater-Aufführung gefahren?

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Original italienische Tomatensauce, per favore…

Heute holen wir einmal – der Abwechslung halber – unsere bunten Küchenschürzen heraus, denn wir werden ein magisches kulinarisches Ritual aufführen. Bei dieser Zauberspeise handelt es sich um das, was Nicht-Italiener fälschlicherweise immer Pasta al pomodoro nennen. Pasta mit Tomaten.

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Der Lockruf der Sirene

Himmel, wo bin ich hier gelandet? Ich glaube, ich träume….

Ich konnte mein Glück noch gar nicht fassen. Tags zuvor hatte ich es einem Reiseführer entdeckt. Ich suchte ein Hotel an der Amalfi-Küste, und auf Seite 75 wurde ich fündig. Es war erschwinglich und lag auf halbem Weg zwischen Amalfi und Positano, in einem Städtchen namens Praiano. Bilder gab es keine, nur eine kurze Beschreibung und die Adresse. Ich nahm das Telefon, wählte die Nummer und buchte.

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Hinter den Kulissen des Palio von Siena

-Mami, ich drücke den Leocorno die Daumen! Die großen Augen meiner Tochter strahlten vor Begeisterung.
-Ah! Du hältst also zu den Einhörnern.
-Ja. Und Georg ist auf Seite der Elefanten.
-Oh. Ich fürchte, es gibt kein Elefanten-Team beim Rennen, Schätzchen.
-Nun, dann muss ich ihm sagen, dass er sich ein anderes Tier suchen muss.
-Gute Idee. Weiterlesen

Ein Besuch in der Markthalle von Florenz

Einer meiner Lieblingsplätze in Florenz ist der Mercato Centrale, die gößte Markthalle von Florenz. Bekann ist sie auch unter dem Namen Mercato di San Lorenzo. Die Halle, eine eizigartige Konstruktion aus Glas und Gußeisen, wurde vor über 140 Jahren errichtet. Giovanni Mengoni hieß ihr Architekt, er baute auch die berühmte Galleria Vittorio Emanuele II in Mailand.

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Artischocken im Herzen der Toskana

„Eine Frau ist wie eine Artischocke. Man muss hart arbeiten, bis man zu ihrem Herzen vordringt.“ Das Zitat stammt von niemand geringerem als Inspektor Jacques Clouseau, dem galanten Inspektor aus den „Pink Panther“-Filmen. Ich hoffe, Sie erinnern sich an die berühmte Serie über den behutsamen Detektiv. Weiterlesen

Geschichte aus der Vogelperspektive: Die Villa Gioli

Letzten Sommer, mittags. Ein prachtvoller Tag. Ich verließ gerade die Villa Gioli, eine unserer Trust&Travel Güter. Plötzlich, über mir, ein ungewohntes Geräusch. Ich schaute in den Himmel, und da war sie: Eine Drohne! Weiterlesen

„Kleine Ostern“ in Spoerris Giardino

Gestern klingelte das Telefon. Eine alte Freundin wollte mich wiedersehen.

„Katharina, was machst Du Ostern? Lust auf einen Ausflug?

– Das kommt drauf an. Wohin soll es denn gehen?“

– in den Giardino von Daniel Spoerri. Da wollte ich schon immer mal hin. Weiterlesen

Die ultimative toskanische Wein-Tour

In vino veritas. Im Wein liegt die Wahrheit, wie der Lateiner weiß. Das stimmt sicher, aber man findet noch mehr im Wein: Design, Stil, Absicht, Wissen, Genie und Leben.

In den letzten 20 Jahren hatte ich genug Gelegenheit, italienische Weingüter zu besuchen. Besonders vertraut wurde ich mit den toskanischen. Ich habe sogar im Castello Brolio gearbeitet, dem Weingut des Barons Ricasoli, Italiens ältester kontinuierlich bewirtschafteten Domäne. Trotzdem lerne ich jedesmal etwas dazu, wenn ich ein neues Weingut besuche. Irgendeine Überraschung erwartet mich immer. Weiterlesen


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