Die Zeiten ändern sich – auch im Museum

Ich komme oft etwas durcheinander, wenn es um die überwältigende Menge der italienischen Museen oder Ausgrabungen geht. Vor allem, wenn dann noch die Einzelheiten dazukommen, die Eintritts-Preise, die Öffnungszeiten, die Mitgliedschaften. Dank der politischen Veränderungen der letzten Zeit kommt nun langsam ein frischer Wind auch in die Kulturpolitik. Und es wird einfacher, sich im Füllhorn der italienischen Schätze zurechtzufinden. Zunächst wird es Sie freuen, dass Abend-Besichtigungen, wie sie bereits in vielen europäischen Städten gang und gäbe sind, seit diesem Sommer auch in vielen Orten Italiens eingeführt wurden. Dazu zählen unter anderem das Colosseum in Rom, die Uffizien und das Museo Accademia in Florenz, die Galleria dell’ Accademia in Venedig und die Ausgrabungen von Pompeii. Die in die Nacht verlängerten Öffnungszeiten – meist Freitag Abend – sollen vor allem ein jüngeres Publikum anlocken. Aber warum nicht auch als Tourist hingehen? Gerade wenn man nur beschränkte Zeit – die Ferien – hat, kann man den Abend nutzen. Noch hat es sich nicht überall herumgesprochen, die meisten sitzen noch beim Abendessen, und Sie können die Kunstschätze und Historischen Monumente in der friedlichen Atmosphäre eines venetianischen – oder florentinischen Abends genießen. Sollten Sie zufällig an einem Ersten Sonntag im Monat in Italien reisen, habe ich eine Überraschung für Sie: Alle Museen und Ausgrabungen sind an diesem Tag gratis. Wenn Sie mit der Familie reisen, dürfen Sie sich ebenfalls freuen: Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren zahlen ebenfalls nichts – und dass, Tag für Tag. Allerdings wurde es abgeschafft, dass Besucher über 65 freien Eintritt genießen, wie bislang üblich. Diese Regelung gilt nur für die Museen und Sehenswürdigkeiten, die sich unter dem Dach der „Nationalen Museen“ vereinigt haben. Keine Sorge – es gibt Hunderte von ihnen. Darf ich mich von diesem Blog noch mit Audrey Hepburn verabschieden? Sie sagte einmal über Museen: „Das Leben ist wie Streifzug durch ein Museum. Erst später wird man versuchen zu verstehen, was man sah, wird es in einem Buch nachschauen, es verstehen. Man kann es einfach nicht auf einmal und sofort verstehen“:   Katharina's Italy

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