IN ITALIEN LOHNT SICH JEDER UMWEG

Wir kennen es alle – jahrelang kommt man am selben Ort vorbei und beachtet ihn kaum. Doch eines Tages, der Himmel weiß, warum, entschließt man sich, eine Pause einzulegen und die Dinge einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Eines Morgens im vergangenen Juli ließ mich mein Instinkt meine normale Route verlassen und ich hielt in Chianciano Terme, einem kleinen toskanischen Städtchen. Sollten Sie schon einmal in La Foce gewesen sein, haben Sie sicher schon davon gehört. Seine Glanzzeit hatte die Therme in den 50er Jahren. Frederico Fellini war seinerzeit auf Kur hier und das Ambiente inspirierte ihn zu einigen Szenen seines 1963 gedrehten Filmes .

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DIE BESTEN ITALIENISCHEN FOOD BLOGS

Glauben Sie mir: Die meisten Liebhaber der italienischen Küche besitzen meterweise Kochbücher, Restaurant-Führer, Abhandlungen über die Geschichte der italienischen Küche, und ähnliches mehr. Ich bin da keine Ausnahme.

Das Problem mit Büchern ist – wenigstens in meinem Fall: wenn ich Muße habe, ein neues Rezept auszuprobieren, bin ich zu 90% nicht zuhause bei meiner Bibliothek.

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DIE ÜBERRASCHUNG VON AOSTA

Wir waren auf dem Rückweg von Italien nach Paris, es war August und wir beschlossen, bei Aosta die Autobahn zu verlassen. Aosta ist das Zentrum von Italiens kleinster und am wenigsten besiedelter Region. Der Plan war, uns die Beine zu vertreten und uns einen kleinen Imbiss zu gönnen, bevor wir die Strapaze des 11 km langen Mont Blanc Tunnels auf uns nahmen. Doch ungeplant stolperten wir über beeindruckende römische Ruinen, Stadtmauern, Aquädukte, Krypten, sogar der Rest eines Theaters war da. Wir waren so beeindruckt, dass wir uns Tickets kauften und die Höhepunkte der Ausgrabungen besichtigten.

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DAS AUTHENTISCHE VENEDIG

Oft werde ich gefragt, welche die beste Jahreszeit ist, um Venedig zu besuchen. Und stets antworte ich: „Außerhalb der Saison, am besten im Winter. Und wenn Sie die Serenissima von einer ganz besonderen Seite kennenlernen wollen, pulsierend und spirituell, dann sollten Sie am 21. November kommen“.

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BEIM GENIESSEN MASS HALTEN!

Die direkte Antwort auf die Frage nach Italienischem Street-Food lautet “Pizza” – oder sind Sie anderer Meinung? Oder sind Sie so bewandert, dass Sie auch „focaccia“, „piadina“ oder „tramezzino“ vorschlagen? Umso besser.

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Das prickelnde 7. Jahr

Gut, jetzt ist es Zeit, eine Flasche Champagner zu öffnen: Wir haben die magische Marke 200 erreicht!

Ja, liebe Leser, 2012 haben wir mit dem Trust & Travel – Blog begonnen und bislang 199 aufregende Artikel veröffentlicht. Oder sind es schon 200? Jedenfalls eine gute Gelegenheit, einmal keine Reisetipps zu geben, sondern lieber einen Überblick, was sich die letzten 7 Jahre in unserem kleinen Universum verändert hat.

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EINE TRATTORIA ZUM VERWÖHNEN…

Warum dachte ich eigentlich immer, dass Italien keine Geheimnisse mehr für mich bereithält?
Davon wurde ich kürzlich kuriert. Meine geliebte Schwester Victoria Trauttmansdorff zeigte mir ein neues Kleinod: Ein Restaurant in Florenz, nahe dem quirligen Markt von Sant’Ambrogio.

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Das gute alte neue Sarteano

Wenn ich in einer kleinen Bar in Italien Halt mache, entdecke ich meistens ein altes Schwarzweiß-Foto an der Wand, es zeigt die lokale piazza mit munterem Treiben der Einheimischen. Träume von der guten alten Zeit stellen sich unweigerlich ein. Doch wenn ich dann aus dem Fenster schaue, sehe ich die Veränderungen: die piazza von heute ist entweder völlig verlassen oder überfüllt mit Touristen.

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PAOLO IM PALAZZO

Man weiß ja nie, was das Leben für einen bereithält… Vor Jahren befreundete ich mich in Florenz mit Paolo Fiumi, einem angehenden Architekten. Damals dachte ich noch nicht im Traum daran, dass ich einmal mit ihm zusammenarbeiten würde um ein Appartement zu gestalten, ausgerechnet in Venedig, direkt am Canal Grande.

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CASATO PRIME DONNE

Vor Jahren, während eines Abendessens, lauschte ich einer Unterhaltung. Donatella Cinelli Colombini erzählte die Geschichte ihres Weinguts. Um 1998 ihren ersten Brunello zu produzieren, beabsichtige sie, einen jungen Kellermeister anzustellen. Sie kontaktierte die Universität von Siena und fragte, ob einer der Studienabgänger einen Job suchen würde. Die Antwort war: Leider nein. Alle waren schon von Fleck weg von anderen Gütern engagiert worden.

Das war, wie sich herausstellte, nicht ganz richtig. Einige weibliche Absolventen waren auf Jobsuche. Doch sie zählten nicht, da üblicherweise in der toskanischen Wein-Wirtschaft nur Männer eingestellt wurden.

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